Montag, 17. Dezember 2018  

Alptraum Homöopathie
Liebe Forums-Nutzer, an dieser Stelle möchten wir Sie auf einen sehr interessanten ganz aktuellen Artikel aus dem Gästebuch aufmerksam
02.02.2011 16:24Alptraum Homöopathie# 1
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Barbara
Barbara

Liebe Forums-Nutzer,

an dieser Stelle möchten wir Sie auf einen sehr interessanten ganz aktuellen Artikel aus dem Gästebuch aufmerksam machen. 
Phosphorus schildert am 01.02.11 seine / ihre schlechten Erfahrungen mit der Homöopathie.

Hier ein Auszug:
...ich habe mehrere Fehlbehandlungen (bei vermeintlichen "Koryphäen"...)knapp überlebt, habe aber nach der Einnahme eines zuletzt in der XM- Potenz verordneten Mittels seit nunmehr fünf (!!!) Jahren schlimmste Prüfungssymptome...Ich kann vor der Giftmischerei, die sich Homöopathie nennt (und von den meisten zudem noch als unwirksam eingestuft wird) nur dringlichst warnen und ABRATEN! Die Homöopathie ist ein wahrer ALPTRAUM!

Wie sehen Sie das liebe Forum-Mitglieder? Ist die Homöopathie wirklich gefährlich? Oder versteht ein vermeintlicher Homöopath sein Handwerk nicht?

Fragen, auf die Antworten schwer fallen?
Diskutieren Sie mit!Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und Erfahrungen mit der Homöopathie!

Die Moderatoren


Weiter geht es immer - irgendwie


Bearbeitet am 02.02.2011, 16:41
Bearbeitet am 02.02.2011, 16:25
02.02.2011 19:33Re: Alptraum Homöopathie# 2
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Barbara
Barbara

Hier nun der Beitrag von Frau Dr. Prollius - als Diskussionsgrundlage und erster Kommentar zum Thema.

Da hat wohl ein unfähiger Behandler eine wunderbare Sache mißbraucht, so wie Sie das beschreiben.

Aber kann dann die Sache dafür, daß jemand nicht damit umgehen konnte? Und warum meinen Sie, daß mir die höchste wirksamkeit der hohen Potenzen nicht bekannt sei? Wie Sie auch sagen, kennen Sie mich ja garnicht.

Aber Sie sollten vor allem eines wissen:

die Homöopathie bietet Ihnen  obendrein die Möglichkeit, Sie von Ihren Prüfsymtomen zu befreien - hat Ihnen das noch keiner gesagt?

Dr.A.P.

 


Weiter geht es immer - irgendwie

02.02.2011 19:51Re: Alptraum Homöopathie# 3
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Barbara
Barbara

Phosphorus schrieb am 02.02.11:

Liebe Frau Doktor Prollius,

leider sprengt das hiesige "Setting" etwas den Rahmen....aber: ja, mir wurde gesagt, daß ich diese Symptome auch nur noch per Homöopathie verlieren werde können. Aber ich habe inzwischen eine solche Angst vor der Homöopathie, daß ich mich gar nicht mehr traue, auch nur noch irgendwas von dem Teufelswerk (!) einzunehmen. Mir wurde allerdings auch nahe gelegt, daß ich wohl zu den wenigen Unglücklichen (?) gehöre, die homöopathisch unheilbar sind, da sie alle Mittel bis ins letzte Detail prüfen (siehe Kent). Ich brauche nur an den Mitteln, in niedrigster Potenz, zu riechen...und das wars. Und: ich wußte NIE, um was für Mittel es sich handelte-----ich habe es dann dem Behandler sagen können, um welches Mittel es sich gehandelt haben dürfte.

Nehmen Sie es nicht persönlich, es richtet sich nicht gegen Sie als Person.


Viele Grüße!


 

24.05.2011 21:24Re: Alptraum Homöopathie# 4
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eo
eo

 Na, so kompetente Aussagen mag ich ja richtig gerne.

 Soso, unwirksam, wie ? Und seit fünf Jahren Prüfsymptome?

Da würde ich als erfahrener Hobby-Homöopath eine Gabe Nocebo C200 empfehlen. Müsste homöopathisch die eingebildeten Prüfsymptome beheben. Hot

 

Es beherrscht sicher nicht jeder Heilpraktiker oder Kassenarzt die große Kunst der klassischen Homöopathie. Ist schon erschreckend, was der ahnungslose Patient bei Möchtegern-(Halb-)Homöopathen teilweise für schwachsinnige Verschreibungen (z.B. Komplexmittel) bekommt. Sowas höre ich leider immer wieder mal - die betrogenen Patienten wenden sich danach verständlicherweise von der Homöopathie ab.



... Allerdings finde ich es ziemlich unfair, sich "irgendwo" falsch behandeln zu lassen und dann hier zu meckern.

 


Gesundheit!

Heiko M.

 

25.03.2013 00:02Re: Alptraum Homöopathie# 5
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Patricia
Patricia

 Ich habe schon ein gewisses Verständnis für Phosphorus' geäußerten Unmut, denn die Erfahrung von Prüfsymptomen kann schon belastend sein. Das ist eben eine der möglichen "Nebenwirkungen" der Homöopathie, wenn man so sagen will. Unerwünschte Wirkungen sind in der Regel einfach nicht schön. Übrigens auch in der Schulmedizin nicht, es soll ja sehr viele Medikamententote geben in der Schulmedizin, und ich kann mich auch an regelrechte Skandale erinnern zu diesem Thema. Das nur mal am Rande, und es wirft auch die Frage auf: Wenn man von der Homöopathie wegen möglicher Prüfsyptome abrät, wozu kann man  alternativ raten?

Ich rede auch nicht nur so daher, sondern hatte selber auch schon belastende Prüfsymptome durch ein nicht passendes Mittel. Ich kann allerdings aus meiner Erfahrung auch noch dies sagen: Diese Prüfsymptome wurden dann durch die Gabe des passenden Mittels aufgehoben. 

Ich fand damals außerdem die Äußerung des behandelnden Arztes interessant, Smiledaß ich schon mit dem Mittel was zu tun haben müsse, ich es sonst nicht so stark prüfen würde. (frei wiedergegeben). Da ist schon was dran. Das hilft einem natürlich nicht aus den Prüfsymptomen heraus, man muß das passende Mittel finden, um das aufzuheben. Das kann m.E. am besten ein guter Homöopath, der gegebenenfalls z.B. bereit ist, den Fall von ganz vorne nochmal aufzunehmen, um es zu finden.

Außerdem würde ich so sagen, aus meiner laienhaften aber mittlerweile jahrelangen Beobachtung der Homöopathie und ihrer Wirkweise heraus: Je gesünder man ist, desto eher prüft man nicht, bzw. nicht so anhaltend. Und gesünder kann man werden durch die Anwendung passender homöopathischer Mittel. Ich finde das, seit ich die Homöopathie kennenlernte, nach wie vor sehr faszinierend.

 

 

 


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Bearbeitet am 25.03.2013, 00:04
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